Modulares Fördersystem
Konzept eines aus Standardmodulen aufgebauten Fördersystems, das Kartons und Behälter in der Fertigung zwischen den Stationen transportiert. Das System ist so ausgelegt, dass es sich bei jeder Layoutänderung neu konfigurieren lässt.
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Problemstellung
Ein Großteil der innerbetrieblichen Transporte erfolgte mit Handwagen und Gabelstapler. Die Folge waren unkontrollierte Zwischenbestände zwischen den Stationen, Transportschäden und keinerlei Transparenz darüber, wo sich das Material gerade befand. Zugleich änderte sich das Fertigungslayout mehrmals im Jahr.
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Engineering-Ansatz
Zunächst haben wir den Materialfluss Station für Station erfasst; Staupunkte und erforderliche Pufferlängen wurden per Materialflussanalyse festgelegt. Damit das System Layoutänderungen mitgehen kann, haben wir Module mit standardisierten Längen, Höhen und Anschlussschnittstellen definiert.
In den Staustrecken sorgen Zonenantriebe für eine staudrucklose Förderung. Den Etagenwechsel übernimmt ein platzsparender Spiralförderer.
Projektbilder
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Umgesetztes System
Mechanik, Elektrik und Automatisierung der Anlage wurden von einem einzigen Team ausgelegt. Hauptkomponenten:
Systemkomponenten
- Rollenfördermodule mit Zonenantrieb
- Gurtförderer und geneigte Übergabeabschnitte
- 90°-Umsetzer und Weichen
- Spiralförderer für den Etagenwechsel
- Barcode-Lesestellen und Produktverfolgung
- SPS, dezentrale Peripherie und zonenbasierte Flusssteuerung